Zug- und Druckstreben

Keine

Ultra-leichte T-Igel® Zug- und Druckstreben aus Kohlefaser und Glasfaser verstärktem Kunststoff 

Bei hochsteifen Zug- und Druckstreben aus faserverstärkten Kunststoffen kommt es ganz besonders darauf an, die Faserorientierung exakt in Lastrichtung abzulegen. Dabei muss die die Krafteinleitung in die ultra-leichte Struktur optimal gestaltet werden. Bei Druckstreben liegt die Herausforderung zusätzlich in einer geometrisch optimierten Strebenstruktur für erhöhte Knicksicherheit. TEUFELBERGER bietet mit den neuen T-Igel® Streben für diese Problemstellungen die optimalen Lösungen an.   

Ultra-leichten Zug-/ Druckstreben aus Kohlefaserverbund werden überall dort eingesetzt, wo Stahl und Aluminium durch ein zu geringes Verhältnis aus Steifigkeit und Gewicht (man spricht hier von der spezifischen Steifigkeit) an ihre Grenzen stoßen.

Speziell im Maschinenbau müssen diverse Anwendungen hohen Zug-, Druck- und Biegebelastungen standhalten. Kann das Gesamtgewicht der bewegten Massen durch Kohlefaser Composites deutlich reduziert werden, können weitere Maschinenkomponenten (z.B. Elektromotoren, Lager) geringer dimensioniert werden. Dies wirkt sich wiederum kostensenkend auf das Aggregat und positiv auf die mechanischen Belastungen aus, ohne die Gesamtleistung zu beeinträchtigen. Es ist durchaus möglich, dass in der Einzelbetrachtung ein Bauteil aus CFK oder GFK zunächst teurer ist. Betrachtet man allerdings die Gesamtkosten, fällt die Rechnung oft zu Gunsten von Composite aus. Dieser Dominoeffekt ist auch aus dem Automobilbau unter dem Schlagwort der „Leichtbauspirale“ bekannt geworden.  

TEUFELBERGER passt das Design der T-Igel®Streben durch die optimale Kombination aus Standardkomponenten exakt auf die Kundenanforderungen an. Strebenform, Durchmesser, Längen, Faserverbund- und Kernmaterialien sowie Endstückgeometrie werden so aufeinander abgestimmt, dass ein maximales Leichtbaubudget mit minimalen Leichtbaukosten realisiert werden kann. Besonders hohe Knicksicherheiten können durch eine gewölbte Strebenform gewährleistet werden. Diese geometrische Gestaltungsfreiheit für Hohlbaukörper wird durch die Kombination der Fertigungstechnologien Flechten und RTM ermöglicht. Lokale UD-Wicklungen verhindern an besonders kritischen Stellen das mirkoskopische Ausknicken von Fasern bei Druckbeanspruchung. In Partnerschaft mit dem Gelenklagerspezialist Hirschmann aus Baden-Württemberg können unsere Zug- / Druckstreben auch mit den leichtesten Titan-Aluminium Gelenklagern am Markt geliefert werden.

Im Maschinenbau finden diese Streben beispielsweise bei Roboterarmen und bei „Pick & Place“ Anwendungen ihren Einsatz. Für den Kranbau oder Fachwerksbau werden sie mit Längen von bis zu 4,5m als Verbindung zwischen den Gurtstäben verwendet. In Kombination mit unserer patentierten T-IGEL® Technologie sind somit auch den Anbindungsvarianten keine Grenzen gesetzt.