Paneldiskussion & interpack Rückblick 2026

Im Rahmen unserer Live Paneldiskussionen während der interpack haben wir gemeinsam mit Branchenexpert*innen und Messebesucher*innen intensiv diskutiert. Die zentrale Erkenntnis: Zirkuläre Lösungen sind längst kein Zukunftsversprechen mehr. Sie sind technisch machbar und bereits verfügbar – wenn Materialien, Systeme und starke Partner zusammenspielen.

Panel discussion with seven business professionals seated on stools, engaging in a conversation at a trade show booth.

interpack Rückblick Video

Ein Video zeigt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Wir laden Sie also herzlich dazu ein, das Rückblick Video auf YouTube anzusehen.

Jetzt auf YouTube öffnen

Kreislaufwirtschaft bei Umreifungsbändern: Von der Vision zur Realität

Auf der interpack 2026 brachte Teufelberger Strapping Solutions Branchenexpert:innen zusammen, um eines der aktuell wichtigsten Themen der Verpackungsindustrie zu diskutieren: wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis umgesetzt werden kann.

Die Paneldiskussion machte deutlich, dass Kreislauffähigkeit bei Umreifungsbändern längst keine Zukunftsvision mehr ist – sie wird bereits heute realisiert. Von recycelbaren Materialien über Rücknahmesysteme bis hin zu geschlossenen Stoffkreisläufen: Konkrete Lösungen sind bereits vorhanden. Gleichzeitig zeigte die Diskussion auf, wie diese Ansätze weiter skaliert und stärker in industrielle Prozesse integriert werden können, um entlang der gesamten Wertschöpfungskette Wirkung zu entfalten.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die kommende EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Die Panelteilnehmer:innen waren sich einig, dass sie wichtige Impulse für mehr Ressourceneffizienz setzt. Gleichzeitig wurde betont, dass es weiterer Anpassungen bedarf, um eine praxisnahe und skalierbare Umsetzung sicherzustellen.

„In Artikel 29 haben wir ein zentrales Problem: Palettenumreifung ist in der geforderten Form nicht für die Wiederverwendung ausgelegt. Das müssen wir lösen, denn eine Konformität ist nicht möglich, wenn Anforderungen in der Praxis nicht umsetzbar sind.“

Stephan Rösgen

Gleichzeitig wurde ein zentrales Thema klar: Nachhaltigkeit allein reicht nicht aus. Gerade im industriellen Umfeld bleibt zuverlässige Performance entscheidend. Sichere Ladungsstabilität, effiziente Prozesse und gleichbleibend hohe Qualität sind wesentliche Anforderungen, die Hand in Hand mit dem Einsatz zirkulärer Materialien gehen müssen. Nur Lösungen, die Nachhaltigkeit mit bewährter Systemleistung verbinden, werden sich am Markt durchsetzen.

Darüber hinaus unterstrich die Diskussion die Bedeutung von Zusammenarbeit. Das Schließen von Materialkreisläufen und die Skalierung zirkulärer Lösungen erfordern eine enge Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Materialherstellern und Recyclern über Systemanbieter bis hin zu den Anwendern.

„Intelligente End-of-Line-Verpackungssysteme und ganzheitliche Kreislaufkonzepte müssen Hand in Hand gehen, um sowohl hohe Leistungsfähigkeit als auch Nachhaltigkeit sicherzustellen.“

Martin Müller, TOSA Group

Das Fazit ist klar:

Die Lösungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft bei Umreifungsbändern sind bereits vorhanden. Der nächste Schritt besteht darin, sie gemeinsam in die Breite zu bringen.

Unsere Panelteilnehmer