Hagara/Steinacher jubeln am Podium
Mit einer Aufholjagd sicherte sich Red Bull Extreme Sailing am Sonntag beim 5. Act der Multihull Weltserie vor Cardiff (Wales) den 3. Endrang. Der Gesamtsieg ging an Oman Air.
Die österreichischen Doppelolympiasieger Hagara/Steinacher setzen damit ihren Erfolgslauf im internationalen Segelsport fort, belegten in vier von fünf bisher ausgetragenen Saisonrennen einen Platz am Podium. Der nächste Bewerb wird vor Nizza (FRA) ausgetragen.
Über 40.000 Besucher strömten in den vergangenen vier Tagen in den Hafen von Cardiff (Wales) und feuerten die neun internationalen Teams an. Red Bull Extreme Sailing hatte die Konkurrenz an drei von vier Tagen im Griff, sicherte sich jeweils den Tagessieg. "Gestern mussten wir einen Totalausfall hinnehmen, schafften es in keinem Rennen in die Top-Drei. Das hat uns am Ende den Gesamtsieg gekostet", analysierte Skipper Hagara.
Am Finaltag standen die Zeichen auf Sturm. Bis zu 25 Knoten Wind machten den Syndikaten am engen Hafenkurs große Probleme. Red Bull Extreme Sailing segelte auf die Ränge 7/3/1/1/5/1/8/8. "Wir haben - abgesehen vom ersten Rennen - keine Fehler gemacht und die Taktik umgesetzt. Vor allem sind wir perfekt gestartet. Mit einer unglücklichen Ausnahme im letzten Rennen. Das hat uns heute den 2. Rang gekostet", bilanzierte Taktiker Hans Peter Steinacher. Im letzten Rennen (doppelte Punkte) setzte das Team alles auf eine Karte und näherte sich der Startlinie zu aggressiv an. "Der Frühstart geht in Ordnung, wir waren einfach zu schnell", bemerkte Trimmer Matt Adams (UK).
Mit dem 3. Rang im Vereinigten Königreich setzt Red Bull Sailing den Erfolgslauf fort und liegt in der Gesamtwertung nach 5 von 7 Bewerben am 2. Rang. Bereits in 10 Tagen versammelt sich die Crew in Frankreich (Hyeres) zu einem mehrtägigen Trainingslager. Am 18. Oktober fällt der Startschuss zum vorletzten Saisonbewerb vor Nizza (FRA). Das Saisonfinale findet Anfang Dezember in Rio de Janeiro (BRA) statt.
